Normwerte des Blutzuckers beim Menschen
Die Normwerte des Blutzuckers
Der Blutzuckerwert wird in mg/dl oder in mmol/l angegeben.
Der gesunde Mensch hat nüchtern gemessen Blutglucosespiegel von 70–99 mg/dl bzw. 3,9–5,5 mmol/l. 1,5 bis 2 Stunden nach den Essen darf der Blutzucker maximal 160 mg/dl bzw. 8,9 mmol/l betragen.
Es gibt auch einen Langzeit-Zuckertest, auch das Blutzuckergedächtnis genannt, das sogenannte HbA1c oder Glykohämoglobin. Aufgrund der Bindung des Blutzuckers an das Hämoglobin ( der rote Blutfarbstoff ) kann über der Blutzuckerverlauf der letzten 6 – 10 Wochen eine Bewertung machen. Ziel ist ein HbA1c-Wert unter 6%, wobei man aber die unterschiedlichen Einflussfaktoren auf den HbA1c-Wert mit interpretieren muss.
Die Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft ( DDG ) bezüglich der Blutzuckerwerte lauten:
- für Normalwerte nüchtern unter 100 mg/dl oder 5,5 mmol/l , für Verdacht auf Diabetes 100–110 mg/dl oder 5,5–6,1 mmol/l und für die Diagnose Diabetes mellitus über 110 mg/dl oder 6,1 mmol/l
- für Blutzuckermesswerte kapillar, also aus der Fingerbeere, 2 Stunden nach einem Essen gemessen, gelten Glukosespiegel bis 140 mg/dl ( 7,8 mmol/l ) als normal, verdächtig wären 140–200 mg/dl oder 7,8–11,1 mmol/l und für die Diagnose Diabetes mellitus zählen Blutzuckerwerte über 200 mg/dl ( 11,1 mmol/l )
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[...] werden Themen wie " was ist Diabetes mellitus" , die Bedeutung der Blutzuckerwerte, die unterschiedlichen Diabetes-Typen und auch die unterschiedliche Verteilung und [...]
[...] zu bestimmten Zeiten gemessen werden, um zu sehen, ob er ok ist. Das wei
Ich mache mir Sorgen über meinen BZ. Da ich wegen starkem Übergewicht (163 cm / von 101 kg. inzwischen auf 94,6 kg dank Weight Watcher) gekommen bin, dachte ich, dass mein grenzwertiger BZ sich normalisiert. Ich hatte beim Arzt in der Praxis einen HbA1 Wert von 6,1, Referenzwert war aber 6, somit stand ein + vom Labor neben dem Wert, der Nüchtern BZ aus dem Ohrläppchen war 101 (auch ein +), und der Glucosebelastungstest laut Arzt grenzwertig. Ich solle 3 kg. abnehmen, dann käme alles wieder ins Lot. Nun habe ich aber schon 6 kg. abgenommen und finde meine morgendlichen Messungen unbefriedigend. Ab und zu ist der Wert zwar nü. morgens unter 100, aber meistens drüber, 107 / 110 / 116 und max. 120. Letzteres aber nur einmal bislang.
Meine Frage ist: Entwickele ich trotz kontinuierlicher Gewichtsabnahme einen Diab. II (ich plane in einem Jahr 30 kg. bei den WW ab zu nehmen). Meine Familie ist nicht vorbelastet.
Oder kann das von Medikamenten kommen? Ich nehme Blopress 8mg/12 jeweils tägl 1Tbl. gegen hohen Blutdruck und Bisoprolol(Betablocker) 5 mg. täglich wegen Herzrhythmusstörungen.
Ich esse kaum Süßes, da ich es nicht mag, wenig Kohlehydrate, wegen der Gewichtsreduktion und weil ich die auch nicht so sehr mag, kaum noch Fett, treibe Sport und bin 61 1/2 Jahre, wbl.
Allerdings habe ich mein ganzes Leben “rumdiätet” und nie ausgewogen, normal und regelmäßig gegessen.
Außerdem ist bei mir seit 3 Jahren eine Hashimoto Thyreoiditis bekannt, die ich meiner Meinung nach aber schon seit über 30 Jahren habe, da zu diesem Zeitpunkt der erste auffällige SD – Befund erhoben wurde.
Jetzt habe ich so viel beschrieben. Ob sich da jemand vielleicht mal durcharbeitet? Ich fahre demnächst für 3 Monate ins Ausland und wüsste gerne, ob ich etwas noch besser machen kann, damit ich nicht Diabetikerin werde. Oder gibt es für mich kein Entrinnen mehr?
Ich wäre sehr dankbar für eine Nachricht an meine E-Mail Adresse.
Mit freundlichem Gruß
Angelika Otten
Nachtrag zu meiner vorherigen Mail:
Meine BZ Messungen nach 1 bzw. Std. nach dem Essen sind bestens.
Besispiel: nü. 119, n. 1 Std. 105, n. 2 Std. 110
nü. 116, n. 1 Std. 117
nü. 110, n. 1 Std. 99, n. 2 Std. 98
Angelika Otten