Teststreifen

Diabetes und Blutzuckerteststreifen sowie Urinzuckerteststreifen

Diabetes und seine Symptome, kurz erklärt !

 

Symptome, die auf einen Diabetes hinweisen können

 

Symptome sind in der Medizin Begleiterscheinungen, die auf eine Erkrankung hinweisen können. Mit Hilfe der Symptome und der Befunde kann der Arzt seine Diagnose stellen, so zum Beispiel die Diagnose Diabetes.

Leider ist es immer noch so, dass gerade die Diagnose Diabetes in Deutschland erst ca. 5 Jahre nach dem Ausbruch der Erkrankung gestellt wird, denn Diabetes tut nicht weh! Nicht selten führen erst die ersten Spätschäden den Menschen mit Diabetes zu seinem Arzt.

Von diabetische Spätschäden oder Folgeschäden spricht man bei Augenproblemen ( Diabetische Retinopathie ), bei Nierenproblemen ( Diabetische Nephropathie ) oder Nervenschäden ( Diabetisch bedingte neuropathische Beschwerden ), die sich durch Störungen im Hautgefühl, durch Ameisenkribbeln oder auch durch Schmerzen zeigen.

 

 

In Folgenden will ich einige Diabetes-Symptome aufzeigen und auch kurz darauf eingehen:

übermässiges Durstgefühl oder Polydipsie

Es wird von einem sehr starken, andauerndem  Durstgefühl berichtet, 5 bis 8 Liter Flüssigkeitsbedarf sind keine Seltenheit, der Körper will den hohen Zuckergehalt des Blutes ausscheiden ( siehe auch Nierenschwelle )

übermässiger Harndrang oder Polyurie

Der Harndrang ist enorm, es kann teilweise die Fahrt von Autobahnraststätte zu Autobahnraststätte zeitlich kaum ausreichen. Es werden mehrere Liter Urin ausgeschieden. So mancher Betroffene denkt, das kommt von dem vielen Trinken, aber es ist quasi andersherum, weil soviel ausgeschieden wird, muss soviel getrunken werden.

Sehstörungen

der zu hohe Blutzuckergehalt wirkt im Gewebe des Augapfels “wasseranziehend” oder osmotisch, so ändert sich der Augendruck und die Sehstärke.

Körperliche Abgeschlagenheit

Der Zucker im Blut ist zu hoch, weil er nicht mehr in die Muskelzelle kommt, der Muskel braucht aber diesen Energieträger, um Leistung zu bringen. Da im Muskel aber weniger Zucker ankommt, “geht einfach weniger”.

Dauernde Müdigkeit

Der Körper versucht aufgrund des Energiemangels in der Muskelzelle an seine Reserven zu gehen, er fängt an Fett abzubauen. Dabei fallen Ketonkörper an ( Ketogenese ), die den Körper “Übersäuern” ( Azidose ). Dies alles wirkt auf das Nervensystem dämpfend.

Übelkeit

Übelkeit bis hin zum Erbrechen, bedingt oft durch die Azidose, die Verminderung des pH-Wertes des Blutes verschiebt auch den unterschiedlichen Gehalt an Mineralien

Hautveränderungen

Der Körper trocknet wegen der erhöhten Urinausscheidung aus, der Verlust an Salzen ist erheblich, so kommt es zur Bildung von trockener, rissiger und schuppiger Haut, die besonders anfällig ist für Pilzerkrankungen. Dies wird noch durch den zuckerhaltigen Urin begünstigt!

Azetongeruch

Der Körper will das Azeton abgeben. Einmal über den Urin, das kann man riechen, auch entsprechende Keton-Teststreifen helfen dabei ( Keto – Diabur Teststreifen  oder Keto-Diastix ) oder über den Atem. So wird versucht, den pH Wert des Blutes  (CO2 Abatmung) wieder zu normalisieren, dabei werden Ketonkörper mitausgeschieden. Der Atem riecht süsslich.

Gewichtsverlust

Den Gewichtsverlust findet man häufig beim Typ-1 Diabetiker. Bei Insulinmangel ist der Aufbau von Fetten ( Lipogenese ) gestört, so fällt es dem Körper immer schwerer, seine Fettdepots zu halten. Auch die zunehmende Austrocknung ( Dehydratation ) bringt einige Kilogramm Gewichtsverlust.

Gewichtszunahme

Besonders beim Typ-2 Diabetiker findet anfänglich eine Gewichtszunahme statt. Häufig hat der Typ-2 Diabetiker zu viel Insulin im Blut ( Hyperinsulinismus ), das zu einem gesteigertem Umbau der Glucose zu Fett(polstern) führt, gleichzeitig stört ein zuviel an Insulin den Fettabbau.

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