Blutzucker Teststreifen

Diabetes und Blutzuckerteststreifen sowie Urinzuckerteststreifen

Katzendiabetes oder feliner Diabetes mellitus

 

Katzendiabetes, der Diabetes der Hauskatze

 

Tiere können zuckerkrank werden, so auch die Hauskatze. Der Katzendiabetes wird wissenschaftlich feliner Diabetes mellitus genannt. Leider ist der Diabetes bei der Hauskatze im Gegensatz zum Hundediabetes bei Zuckerhunden schwieriger in den Griff zu bekommen. Diabetes bei der Katze ist eine ernste Katzenkrankheit.

Die Grundsymptome für Katzendiabetes sind ebenso wie bei anderen Tieren der vermehrte Durst und der erhöhte Futterbedarf bei gleichzeitigem Abmagern und vermehrtem Harnfluß. Bei einer Diabetes Katze ist das gut zu beobachten.

Die Zuckerkrankheit bei Katzen tritt vermehrt in mittlerem Lebensalter zutage und betrifft verhältnismässig eher kastrierte Kater. Meist handelt es sich um Diabetes Typ 2, weniger um Diabetes Typ 1. Der letztere ist ja absoluten Insulinmangel.

Die Diagnosestellung Katzendiabetes ist schwierig, weil Diabetes Katzen auf jegliche Aktivität, wie das Blutzuckermessen, mit hohem Stress reagieren, dies lässt den Blutzucker schnell ansteigen. Der Tierarzt wird da auf den Fructosamintest zurückgreifen, der dauerhaft erhöhten Blutzucker nachweisen lässt.

Empfohlen wird schon im Vorfeld den Körperumfang seiner Katze zu messen. Ein erhöhtes Körpergewicht zeigt ein dreifaches Risiko eine Zuckerkatze zu werden. 85 bis 95 Prozent der Katzen mit Typ 2 Diabetes haben Fettsucht !

 

Blutzuckermessung bei der Katze

 

Empfohlen wird, dass der Tierbesitzer selbst die Blutzuckermessung vornimmt. Das sogenannte Hometesting bedeutet für die Katze weniger Stress. Als idealer Blutabnahmeort wird das Ohr gesehen, weniger die Pfote. Zur Abnahme verwendet man Stechhilfen, wie sie auch bei Menschen mit Diabetes ihre Anwendung finden.

In eBay oder beim Apotheker finden sich ideale Blutzuckermessgeräte. Besonders auf den Bedarf an Blutmenge für den Teststreifen sollte man achten.

 

Fütterung bei felinem Diabetes mellitus

Es ist auf besonders hochwertiges Diätkatzenfutter zu achten. Diätfutter gibts mit einer guten Beratung beim Tierarzt oder bei verschiedennen Online-Shops.

Katzen sind sehr heikle Tiere, so kann das Suchen nach einem guten Katzenfutter anstrengend werden. Trockenfutter wird nachgesagt, dass es den Blutzucker stärker fördert. Am besten, man kontrolliert die jeweiligen Futterarten über das Hometesting mit Teststreifen. So erfährt man mehr über den Einfluss über die Menge und Art des Tierfutters. Da die Katze meist zweimal pro Tag Insulin gespritzt bekommt, wird oft die zweimalige Futtergabe empfohlen.

 

Unterzuckerung bei Katzendiabetes

 

Bei Katzen, die Insulin gespritzt bekommen, ist auf verändertes Verhalten zu achten, denn es könnte eine Unterzuckerung sein.

  • Unruhe
  • Teilnahmslosigkeit
  • aggressives Verhalten
  • starker Hunger
  • grundloses starkes Miauen
  • Krämpfe oder Zuckungen
  • Koma (nicht mehr ansprechbar)

Fällt einem verändertes Verhalten auf, dann wird der Blutzucker gemessen. Liegt eine Hypoglykämie vor, so wird der Katze zuckerhaltiges Fressen gereicht, eventuell später mit einem weiteren Teststreifen nocheinmal Blutzuckermessen.

 

Viel Erfolg bei der Behandlung ihrer Katze wünscht  Teststreifen – www.teststreifen.net

 

 

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