Teststreifen

Diabetes und Blutzuckerteststreifen sowie Urinzuckerteststreifen

Sport und Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel

 
 

Aktiv gegen Diabetes – Wie Sport und Bewegung den Blutzuckerspiegel senkt

 

Lohnt der aktiv gegen Diabetes Einsatz jedem persönlich? Etwa 10 % der Deutschen leiden unter Diabetes und sind auf verschreibungspflichtige Medikamente angewiesen – Tendenz steigend. Insbesondere die Zahl der Typ 2 Diabetiker wächst rapide, wofür bisher in erster Linie falsche Ernährungsgewohnheiten und damit verbundenes Übergewicht verantwortlich gemacht wurden. Die Folge – Ärzte verordnen strenge Diäten, die den Patienten dabei helfen sollen, langfristig Gewicht zu verlieren und einer Insulinresistenz entgegen zu wirken. Neueste Studien belegen jedoch, dass mit Sport und reichlich Bewegung im Alltag wesentlich effektiver gegen Diabetes vorgegangen werden kann. So soll sich regelmäßige, sportliche Aktivität nicht nur positiv auf die Blutzuckerwerte auswirken, sondern auch dabei helfen, überflüssige Pfunde nachhaltig zu verlieren, den Cholesterin-Spiegel zu senken und möglichen Folgeerkrankungen vorzubeugen.

 

Wie sich regelmäßige Bewegung auf den Blutzuckerspiegel auswirkt

 

Wer sich bewegt, baut auf natürliche Weise mehr Zucker (Glukose) ab, die er zuvor in Form von Nahrung oder Getränken aufgenommen hat. Als erstes greift der Körper auf Muskelglykogen zurück. Dabei handelt es sich um Glykose, die in den Muskelzellen gespeichert wird und der schnellen Energiegewinnung dient. Wurde der Vorrat an Muskelglykogen erst einmal aufgebraucht, muss der Organismus auf Glukose aus dem Blutkreislauf zurückgreifen. Infolgedessen sinkt der Blutzuckerspiegel, umso mehr, je länger man sich bewegt. Für den Transport zuständig ist in erster Linie das in der Bauchspeicheldrüse produzierte Hormon Insulin, dass bei Diabetikern entweder nicht selbst oder nur zu einem Teil selbst gebildet werden kann. Wird dagegen ausreichend Insulin produziert und liegt trotzdem ein Diabetes vor, kann dies auf einen gestörten Glukosetransport zurückgeführt werden. In dem Fall wird von einer sogenannten Insulinresistenz beziehungsweise vom Metabolischen Syndrom gesprochen, die insbesondere Typ 2 Diabetiker betrifft. Durch körperliche Aktivität kann einer Insulinresistenz vorgebeugt werden, eine bereits vorhandene Resistenz kann meist erfolgreich ausgeglichen oder zumindest verbessert werden. Desweiteren konnte mittlerweile belegt werden, dass sich Sport äußerst positiv auf den HbA1c-Wert auswirkt. Dieser gibt Aufschluss über den langfristigen Blutzuckerverlauf und sollte bei Typ 1 Diabetikern unter 58 mmol/mol und bei Typ 2 Diabetikern zwischen 48 und 58 mmol/mol liegen.

 

Aktiv gegen Diabetes mit Laufen

Mit Freunden aktiv gegen Diabetes Laufen

 

 

Sport und Bewegung – Nur hilfreich bei Typ 2 Diabetes?

 

Beim Typ 2 Diabetes handelt es sich um eine häufig vermeidbare Erkrankung, die nicht nur durch genetische Faktoren, sondern vorrangig durch Übergewicht, schlechte Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel ausgelöst wird.Entsprechend gut kann der Krankheit vorgebeugt werden, wenn man ihr mit positiven Gewohnheiten gezielt entgegenwirkt. Nützliche Tipps und Hinweise zu den Themen Sport und Ernährung bei Diabetes finden Sie so zum Beispiel auf www.diabetes-wiki.org. Ein bereits bestehender Typ 2 Diabetes kann durch gesunde Ernährung und Sport oftmals wesentlich verbessert oder seltener sogar gänzlich geheilt werden. Anders sieht es beim Typ 1 Diabetes aus. Da es sich dabei um eine chronische Autoimmunerkrankung handelt, bei dem die Insulin-produzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse nach und nach komplett zerstört werden, ist eine Heilung unmöglich. Nichts desto trotz profitieren auch Typ 1 Diabetiker von regelmäßiger Bewegung, denn potentiellen Folgeerkrankungen kann mit einem gezielten Herz-Kreislauf-Training effektiv vorgebeugt und der Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c) positiv beeinflusst werden. Wer Insulin, Nahrungsaufnahme und Sport gut aufeinander abstimmen kann, kann selbst als Typ 1 Diabetiker Spitzenleistungen erzielen, wie zahlreiche Olympiasieger und Weltmeister mehrfach bewiesen haben.

 

Aktiv gegen Diabetes mit Laufen

Aktiv gegen Diabetes öfter Radfahren

 

Worauf Diabetiker beim Sport unbedingt achten sollten

 

Prinzipiell kann auch ein Diabetiker nahezu sämtliche Sportarten ausüben, egal ob Ausdauer-, Kraft- oder Beweglichkeitstraining. Empfehlenswert ist es jedoch, das Sportprogramm zuvor mit einem Arzt zu besprechen. Eventuell Risiken können so schon im Voraus abgeklärt werden. Wichtig ist dies inbesondere für Menschen mit beginnenden Folgeerkrankungen, beispielsweise Herz-Kreislaufproblemen oder Durchblutungsstörungen, aber auch für Patienten mit starkem Übergewicht oder schwankenden Blutzuckerwerten. Ergänzend zum Sport empfiehlt sich für gewöhnlich eine Ernährungsumstellung, die dabei hilft, überflüssige Pfunde dauerhaft loszuwerden und die Blutzuckerwerte zu stabilisieren. Für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker gilt zudem gleichermaßen, ihre Blutzuckerwerte vor, während und nach dem Sport im Auge zu behalten. Eine Messung vor dem Sport ist unumgänglich, um einer möglichen Unterzuckerung oder Übersäuerung des Organismus (Ketoazidose) so gut wie möglich vorzubeugen. Die individuellen Insulindosen sollten vor dem Training entsprechend angepasst werden. Besonders gut gelingt dies mit einer Insulin-Pumpe, die besonders für sportlich aktive Typ 1 Diabetiker zu empfehlen, für die jedoch ein Antrag bei der Krankenkasse sowie eine entsprechende Schulung vonnöten ist. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, wie sein Körper auf Sport reagiert, sollte langsam anfangen und sich keinesfalls überfordern. Mehr Wissen und Sicherheit können zudem in einer passenden Diabetiker-Schulung erworben werden, deren Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen wird.

 

Aktiv gegen Diabetes mit Laufen

Aktiv gegen Diabetes mit mehr Bewegung

 

 

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